Free your mind – Detox für die Seele

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Wir alle kennen diese Momente, abgesehen von der Ernährung – die tagelang nur aus Junkfood, leckeren Törtchen und Versuchungen, saftigen Burgern mit Süßkartoffelpommes,…. usw. bestand- ist auch unsere Seele komplett durch den Wind.

Die Gedanken sind ungeordnet, wir fühlen uns unvollkommen, durcheinander, Chaos im Kopf, teilweise aufgebläht, überzuckert. Da ist es allerhöchste Eisenbahn, einen Tag in sich zu gehen, sich etwas Gutes zu tun- für seinen Körper und seine Seele – wieder zu sich kommen, innehlalten.

Schnappt euch einen kaltgepressten Saft und lehnt euch zurück, hier kommen meine Tipps:

 

1. Frische Luft

Wecker stellen, anziehen und raus mit euch.  Sei es ein Spaziergang, oder eine Yoga-Session an der frischen Luft – kommt in Bewegung. Ich nutzte meinen letzten Urlaubstag auf Malta für meinen ganz persönlichen „Seelentag“ und praktizierte Yoga am Strand + Meditation- wow, was ein Feeling, sag ich euch!

2. Meditation

Ja ihr habt richtig gelesen. Erster Gedanke ist jetzt wahrscheinlich – Oh nein, jetzt wird sie auch zu so einem Yogi! Tief in mir drinnen bin ich es wohl schon seit Jahren :D. Mit 15 war ich mit meiner Mama mal für eine Woche im Yoga-haus und wir praktizierten 4h Yoga am Tag + Meditation- damals hab ich jedoch gedacht, die Leute sind wahnsinnig, und wie funktioniert überhaupt iese Meditation? Ich führte einen inneren Monolog mit mir selbst – ihr habt richtig gelesen, währnd der Meditation. Jetzt mal ernsthaft, Meditation kann anfangs holprig sein, die Gedanken verschwinden nicht einfach so, sie kommen wellenartig auf dich zu und im bestenfall versuchst du sie einfach wieder gehenzulassen. Bis du irgendwann den „Flow“ erreicht hast und drin bist.

3. Dankbarkeit

Seit einigen Monaten habe ich meine Morgenrituale immer mal etwas umgeändert – was jedoch bestehen blieb, sind die 5 Punkte der Dankbarkeit. Ich versuche, jeden Morgen aufzuschreiben, wofür ich danbar bin. Es können die kleinsten Dinge, wie Strom und Wasser sein. Geht in euch und überlegt euch – wofür bin ich heute dankbar? Allein der Gedanke zaubert mir immer ein Lächeln ins Gesicht :-).

4. Cleanse your body

Durch das viele Reisen komme ich immer ziemlich aus meiner Ernährungsroutine raus. Die Versuchungen sind so groß und ehrlich gesagt, möchte ich auch einfach nicht widerstehen. Getreu dem Motto YOLO möchte ich auch die 3 Kugeln eis in der extragroßen, süßen Waffel. Die fetttriefende Pizza, den doppelten Burger (gut, da kann und will ich sowieso nicht widerstehen). Ich hab ’ne Schwäche für Essen, jeder der mich kennt, weiß das. Doch ich weiß auch, wie mein Körper sich  nach 1 Woche Junkfood fühlt und wie ich mich fühle, wenn ich mich gesund ernähre. Gesunde Ernährung ist für mich nicht einfach einen straffen Körper haben. Es steckt sooo viel mehr dahinter. Haut, Haare, Nägel, Verdauung, unser Wohlbefinden, unsere Ausstrahlung, …

Nach „fressreichen“ Urlauben achte ich immer bewusst darauf, was ich zu mir führe. Ich verzichte nicht auf Kohlenhydrate, sondern ernähre mich  (in meinen Augen) gesund – Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Linsen, Bohnen, Fisch.

Versucht auf euren Körper zu hören, ihn zu entlasten. Morgens mal warmes Wasser mit Zitrone zu trinken, vielleicht auch mal einen Safttag für einen Tag einzulegen – aber bitte die grünen Säfte 😉 :).

5.Bücher, Musik und Tee

Meine 3 Lieblinge. Niemals könnte ich ohne Bücher, Musik und Tee leben. Sag niemals nie – aber für mich ist es die höchste Form der Entspannung, mich in ein gutes Buch zu vertiefen, klassische ruhige Musik dazu zu hören und literweise Tee zu schlürfen.

 

kunkun
xonastygirl.

 

18 Jahr- blühende Blumen im Haar

 

Schau dich an:

18 Jahr

Blühende Blumen im Haar.

Prächtige, volle Lippen

Wunderschöne Brüste, die wippen.

Ein Strahlen aus deinen smaragdgrünen Augen,

All’ die Frauen & Männer dir hinterherblicken und schnauben.

Ich schau mich an:

18 Jahr

Vergilbter Blumenkranz im Haar.

Dicke, breite Lippen

Die unförmigen Brüste, sie wippen.

Schaue an meinem Körper herab,

Zeichnen sich Spuren des Dönerkebabs.

 

Schau dich an:

30 Jahr

Haus und Auto zählen nun zu deinem persönlichen Hab und Gut

Du wirkst so glücklich in deiner langjährigen Ehe mit Helmut.

Die Zwillinge Rosie und Lara schwirren im Kreis um euch herum,

Dein Garten ist dein ganz persönliches Reisezentrum.

Ich schau mich an:

30 Jahr

Haus und Auto zählen nun zu meinem persönlichen Hab und Gut,

Jedoch ist es mir nie genug.

Helmut liegt neben mir im Bett

Doch fühl’ ich mich schon lang nicht mehr komplett.

Will was erleben, sehen und entdecken,

Nicht jedes mal immer nur einstecken.

Will raus aus meinem Garten fliehen,

Und nachts die Decken überziehen.

 

                                                           xoxo,nastygirl.

 

Lost my ♥ in Cape Town pt.1

Sommer, Sonne, Strand und Meer, neue Menschen und Kulturen, wandern, staunen und entdecken und ja, auch ein bisschen dem Alltag entfliehen – 3 Wochen Kapstadt, Couchsurfing, all by my own. Ich habe eine Woche gebraucht, um die Reise auf mich nachwirken zu lassen, ein bisschen zu grübeln, meine täglichen Tagebucheinträge durchzulesen, in Erinnerungen zu schwelgen.

And now, here we go.

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Beginnen wir mit der Entscheidung

1. Wieso Kapstadt?

Manchmal bin ich wohl die Spontanität in Person. Als ich gerade durch meine Youtube Abos scrollte, wurde mir ein Video vorgeschlagen. Ich sah Ausschnitte vom Tafelberg und dem Lion’s Head, und es war wie immer. Ich hab es mir in den Kopf gesetzt hinzufliegen, einfach machen, nicht weiter darüber nachdenken. Manchmal vielleicht ein bisschen zu spontan :D. Diesmal hatte ich das mit der Wasserkrise nicht auf dem Schirm, aber ich bin dankbar für diese Erfahrung! Ich hab direkt wieder angefangen zu arbeiten und sobald ich das Geld für den Flug (nur den Flug) zusammenhatte – klickte ich auf „buchen“. Zack – Los gings.

Planung & Vorbereitung

Vor einigen Jahren war ich ein regelrechter Planungsfanatiker. Am liebsten hätte ich von vornherein jeden einzelnen Tag meiner Reise durchstrukturiert, alle Unterkünfte gebucht etc. Mit den Jahren hat sich da meine Einstellung um 180° gedreht. Insbesondere nach Thailand und Indonesien muss ich immer an „hang loose“ denken – einfach schauen was kommt. Die einzige Planung, die ich vorab hatte : Ich möchte Couchsurfing machen, insbesondere weil ich seeeehr low budget unterwegs war.

Couchsurfing

Was ist das? Ist es kostenlos? Und mit wem wohnt man da? Ich erhielt so ziemlich jedes mal skeptische aber auch interessierte Blicke zum Thema Couchsurfing. Viele wissen gar nicht, dass es existiert. Und dieses Mal war mein 1x bei Couchsurfing. (Blogpost dazu folgt) Nur kurz: Ich habe für die 1. Woche einen Couchsurfer gefunden / er mich – und somit war für mich klar, wo ich meine 1. Woche verbringen werde. Alles andere wollte ich sponti machen.

Fortbewegung in Kapstadt

1. Uber / Taxi: Uber ist in Kapstadt die wohl häufigst gewählte Fortbewegungsmittel. Es ist günstig und sicher. JEDOCH solltet ihr es vorher auf eurem Handy herunterladen und es ausprobieren. Ich hatte das Problem,dass es nicht funktionierte und ich entweder jemanden um Hilfe beten musste oder jedoch die noch günstigeren Alternativen wählte.

2. Mycitibus: Mein persönlicher Favorit in Kapstadt. Obwohl viele locals sich Uber bestellen, da es einfach sicher ist, findet man im mycitibus überwiegend Einheimische. Es ist SEHR sicher. Ich hatte im Mycitibus kein einziges Mal das Gefühl, mich greift gleich einer an. ABER – ich würde nicht dazu raten, Busse / Bahn / Spaziergänge nachts zu absolvieren, bzw. bei Dunkelheit. An vielen größeren Busplattformen (die bekanntesten sind jedoch Civic Centre & Adderley) könnt ihr euch die Mycitibuscard kaufen, denn es funktioniert so : Es ist nicht möglich, im Bus ein Ticket zu kaufen. Man muss sich vorab die Karte zulegen und dort auch aufladen. Bei jedem Ein-&Ausstieg wird die Karte automatisch gescannt.  Es ist eine sehr günstige Möglichkeit herum zu kommen. Ihr könnt von der Stadt aus easy peasy die Strände wie Sea Point, Clifton, Camps Bay und Hout Bay abklappern. Auch super praktisch ist die Station lower kloof, von der aus ihr die Wanderung zum table mountain beginnen könnt.

3.Zug: Ohja, der Zug. Auch eine sehr günstige Möglichkeit, jedoch nicht für jedermann etwas. Es ist gewöhnungsbedürftig und ich habe mich ziemlich unwohl dabei gefühlt – wurde von einer Frau mit Müll beworfen, musste mir Satanflüche anhören, und war die einzige „weiße“ Frau – was schon merkwürdig sein kann, wenn man keinen anderen weit und breit mit seiner Hautfarbe sehen kann und angestarrt wird, als wäre man ein Eindringling (hm, war ich dann ja quasi auch).

Einige Fakten zum Zug: Am Bahnhof werden Weißen oft automatisch 1st class tickets verkauft – man kann sich darüber streiten ob 1st ond 3rd class sicherer ist. Ich habe unterschiedliche Empfehlungen bekommen. Meine persönliche ist: Steig in den 1st Class Waggon, wenn du nicht der/die einzige Person darin bist. Wenn keine Menschenseele drin ist, geh weiter zum 3rd class Waggon. Es kann laut sein, es kann dreckig sein, es kann gruselig sein- aber alles in allem ist ein voller, lebendiger Waggon wohl sicherer als ein menschenverlassener – denn da rennt oft jemand durch und schnappt sich deine Sachen.

4.Minibus: Sehr günstig, wird eigentlich auch nur von den locals benutzt. Ein bisschen kann ich auch verstehen wieso. Auch dort war ich die einzige „Weiße“ und hab mich anfangs etwas unwohl gefühlt, weil ich mich fragte, ob mich dieses Bus wirklich zum Bahnhof bringen wird, oder …. aber ja, wie sich herausstellt : kann man mal machen :).

Sicherheit

Ihr könnt euch die Stille am Telefon bestimmt gut vorstellen, als ich meiner Mutter ein paar Wochen vor Abreise erzählte, dass ich alleine nach Kapstadt fliege (da ließ ich das Thema Couchsurfing erstmal aus :D). Und auch in Kapstadt bekam ich oft die Frage – Alleine? Couchsurfing? Du bist Zug gefahren, bist du verrückt? Einhergehend mit der Reaktion: Das ist aber mutig.

Ich sag mal so: Sicher, ja. Gefährlich, auch ja. Wenn ich tagsüber durch die Straßen geschlendert bin, hab ich mich wohl gefühlt- meistens zumindest. Und das ist schonmal ein riesen Pluspunkt im Vergleich zu Johannesburg z.B.- ALLE, die aus Joburg kamen und sich mit mir unterhielten, versicherten mir, bei ihnen zuhause ging das ganz anders zu. Da kann man tagsüber nicht einfach mal mit seinem Geld zum Supermarkt laufen. Da wird jeder Schritt vermieden und „uber is life„.

Natürlich muss man aufpassen- auf sein Geld, auf sich. Gesunder Menschenverstand. Straßenseite wechseln. Komplett leere Straßen meiden. Und sehr sehr wichtig: Bei Dunkelheit nicht rausgehen. Wenn man Clubs&co besucht, danach wirklich unbedingt das Taxi nachhause nehmen und sicherlich nicht den Nachhauseweg zu Fuß bestreiten.

What you should do in Cape Town pt.2

1. Hop on Hop off

An meinem 1. Tag habe ich mir eine Buskarte für die Hop-on/Hop-Off-Bustour gekauft. Ihr kennt sicherlich diese roten Doppeldeckerbusse, sind nicht ganz günstig, aber vor allem am Anfang kann sich sowas lohnen – kann man machen,muss man nicht. Ich fands echt gut und war dadurch auch an Orten, auf die ich nicht direkt gekommen wäre, wie zB. der botanische Garten. Es gibt 4 unterschiedliche Touren. Der Preis für eine Tageskarte beträgt ca. 16 Euro.

2. Table Mountain

Der Klassiker unter den Klassikern, DAS Must See in Kapstadt. Es gibt zwei Bushaltestellen von denen aus ihr eure Wanderung/Fahrt zum Tafelberg starten könnt: upper kloof & lower kloof.

Der Tafelberg ist einfach WOW, atemberaubend, faszinierend, als ich das erste Mal an den Hügel mit dem Bus fuhr, mussten ein paar Tränen kullern, weil die Aussicht SO schön war.

Viele Wege führen nach Rom – es gibt eine große Auswahl an Wanderwegen. Platteklip Gorge, Pipe Track, Skeleton Gorge Trail, India Venster, etc.

Ich entschied mich für die „einfache“ – Platteklip Gorge. Okaay, wenn das einfach war, dann weiß ich auch nicht :D. Der Schweiß ist mir von der Nase getropft, und wenn ICH das sage ( ich schwitz so ziemlich nie), dann heißt das was. Es ist in dem Sinne einfach, dass das Risiko herunterzufallen sehr gering ist. Die Wanderung hoch beträgt ca. 2,5 Stunden, was man wirklich nicht unterschätzen sollte, da es stetig bergauf geht – suuuuuper bootyworkout.

Die andere Möglichkeit ist die Seilbahn, nicht wirklich günstig, Preis hin und zurück: 20 Euro. Es ist wirklich empfehlenswert die Tickets online zu erwerben, dann spart man sich die extrem lange Schlange.

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3.Devil’s Peak

Dieser Berg wird nicht so oft bewandet, wie die anderen- Wanderzeit: ca. 4h. Ich war nicht oben, aber das steht auf jeden Fall beim nächsten Kapstadttrip auf dem Plan :).

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4.Signal Hill

„so… can we drive home now?“, fragte ich nach einem etwas merkwürdigem Date. „yeah of course“. „But that’s not the way home“ – antwortete ich schon kritischer. Und ja, dann landeten wir auf dem Signal Hill. Die Aussicht von da oben ist himmlisch, Cape Town by night muss man gesehen haben!

5.Lion‘ Head

Mein Favorit, obwohl ich gestehen muss, dass ich ein echter Angsthase bin, was Wanderungen betrifft. Bisher bin ich nur ein mal so richtig gewandert, und das war in Israel. Ich hatte auch ständig Panik auszurutschen, weil meine Freunde alle Wanderschuhe anhatten, und ich 24/7 in meinen in Dreck gewälzten Sneakers rumlief 😀

Wenn man erst einmal oben ist, dann weiß man, wieso. Auch diese Aussicht ist hinreißend! Runter „gewandert“ bin ich dann eher wie eine Schlange auf meinem Hinterteil.

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6.Die Strände

Wenn ich an das Meer denke, dann geht mein Herz so richtig auf und ich bin glücklich, kennt ihr das? Es gibt mit so viel positive Energie, gute Laune – was braucht man mehr?:)

Sea Point Promenade

Sea Point ist mein kleines Herzstück, nicht weil es da unfassbar schön ist, sondern weil ich regelmäßig dort war, um mein Training zu absolvieren. Es ist toll, wie Sport verbindet – unabhängig von Herkunft und Hautfarbe!

Außerdem gibt es bei der Sea Point Promenade ein Schwimmbad, abends manchmal Salsatänze am Strand und gaaaanz viele vegane Leckereien. Auch das Mojo Hostel befindet sich direkt am Strand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Camps Bay

Sehr bekannter Strand, DER Strand der Stars und Sternchen. War nicht mein Lieblingsstand, da er ziemlich überfüllt ist, aber die Aussicht auf den Tafelberg von Camps Bay ist super schön :).

Clifton Beach

Liiiiiieeebe ich! Clifton hat 4 Strandabschnitte. Es wird gesagt, an jedem Abschnitt befinden sich Menschen mit unterschiedlichen Vorlieben – zB Bodybuilding, Familientag etc. Clifton war nicht sehr voll, ruhig, wunderschön.

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Llandudno Beach

Ein kleiner Geheimtipp der Einheimischen, llandudno ist schon eine etwas weitere Strecke, die Bushaltestelle hält nicht direkt dort und man muss noch einen kleinen Fußmarsch absolvieren, aber wenn man das Ziel erreicht hat bleibt einem nur noch eins übrig : Kleider vom Leib reißen und ins Meer rennen! 🙂 Macht es, bei uns hat es an dem Tag geregnet, es war 15° und ein unvergessliches Erlebnis :). (Erkältung vom feinsten,aber das wars mir wert :D)

Hout Bay

Ein wenig abgeschieden vom Rest der Welt , aber auch ein Highlight während meiner Reise. Ihr findet am Strand das Restaurant „Dunes“- probiert unbedint die Avocado-Bacon Pizza aus !:D

Boulders Beach/Simons Town

Die Caption könnte jetzt auch lauten: Lost my heart in Simons Town! Dieser Tag war einer der schönsten Tage für mich in Kapstadt. Es gibt zum einen den Nationalpark, in dem ihr die Pinguine von einem Steg betrachten könnt- definitiv nicht genug. Am Boulder’s Beach habt ihr die Möglichkeit, ganz nah an den Pinguinen zu sein. Der Strand befindet sich ca.10m Fußmarsch entfernt vom Nationalpark, nachdem ihr einen kleinen Eingang passiert habt seid ihr im Paradies angekommen! :).

Auf dem Rückweg hatte ich ein riesen Glück und entdeckte das „Scarlett Tattoo“-Studio. Ich sags euch, ich habs manifestiert 😀 Ich wollte mir so sehr ein tattoo an diesem Tag stechen. – Gesagt, getan. Es wurde spontan ein kleiner Penguin :D. Der Besitzer und seine Tochter, sowie auch sein Lehrling sind extrem hilfsbereit, erfahren und fürsorglich. Ich musste ihnen versprechen, mich unbedingt zu melden, wenn ich daheim „in Sicherheit“ angekommen bin.

Bo-Kaap

Beim Scrollen durch Instagram ist es keine Seltenheit mehr, auf  Schnappschüsse von den vielen bunten Häusern Bo-Kaaps zu stoßen. Bo-Kaap gehört definitiv zum Pflichtprogramm für einen Touri, es ist eines der ältesten Stadtviertel Kapstadts und lockt nicht nur mit seinen bunten Häusern, sondern auch mit den engen Gassen aus Kopfsteinpflaster. Wer sich für die Geschichte dieses Viertels interessiert ist in dem Bo-Kaap Museum richtig aufgehoben.

Woodstock

Woodstock ist ein ehemaliges Arbeiterviertel und Industriegebiet mit vielen alten Lager-&Fabrikgebäude. Mittlerweile ist es zu einem richtigen Trendviertel „mutiert“ (Hipster,Ahoi). Viele Künstel, Filmproduzenten, Studenten etc. haben sich dort niergelassen. Man findet seeehr viel Street Art. Wenn ihr in Woodstock seid, besucht unbedingt die Old Biscuit Mill – auf dem Gelände gibt es unterschiedliche Galerien, Ateliers und Gechäfte – coole Souvenirs und leckeren Kaffee inklusive :-).

Oranjezicht Market

Mein Magen fängt alleim bei dem Gedanken an diesen Markt an zu knurren – es war mir ein Fest, dort zu speisen :D. Von roh & vegan bis hin zu frittiert und  karamellisiert – für jedermann ist was dabei. Ob Karamelltarte, frische Donuts, Rockyroadbrownies, oder auch Gemüse & Obst – frisch und regional vom Bauern – alles ist dabei! Man findet dort auch vielen Einheimische, die ihren Wocheneinkauf erledigen und ein Frühstück genießen, während einige ein Freudentänzchen mitten auf dem Markt hinlegen :).        Der Markt findet jeden Samstag von 9-14 Uhr statt. Adresse: Granger Bay Blvd.


Labia Filmtheater

Das Kino wurde 1949 eröffnet und ist ein Highlight für jeden Filmliebhaber. Die Filme reichen von Klassikern über Blockbuster bis hin zu Neuheiten. Es gibt ein kleines Bistro mit hausgemachten Snacks und einen Popcorn-Stand. Ich war während meiner Zeit in Kapstadt 3x dort und hab es sehr genossen :). Auch toll sind die Preise: Ein Ticket kostet ca. 3 Euro. Adresse: 68 Orange Street-Gardnes.

 

 

xonastygirl.

Ein Knopf auf den Lichtschalter

Unzählige Tränen, die ich vergossen habe.

Wütend, schreiend, hilflos. Hilfe, kann mir jemand helfen? Kann mich jemand aus diesem Horrorfilm herausholen, den Knopf ausschalten, mich wieder zurück in die Realität bringen? Kann bitte jemand den Lichtschalter drücken und mir sagen: beruhige dich, es war nur ein Alptraum. Alles wird wieder gut, du hast nur schlecht geträumt. Leg dich wieder hin und träum von einem Blumenfeld, du mitten drin, umgeben von unzähligen Rosen und Orchideen, alles ist bunt und blüht.

Also drückt ihn bitte jemand, den Lichtschalter?

Doch es geschieht nichts, es bleibt dunkel, die Finsternis kommt inner näher und ich begreife: Es war kein Alptraum, ich befinde mich mitten drin und keiner wird mich jemals herausholen können. Außer eine Person, die wichtigste. Die Person, die immer da ist und zum Schluss doch alles auf die Reihe bekommt. Ich schaue in den Spiegel, diese Person guckt mich an und signalisiert mir: Du schaffst das, was uns nicht umbringt macht uns stärker (sorry, mein Lieblingsspruch).

Endlich stehe ich auf, drücke selbst den Lichtschalter, die Sonne blendet mich und ich lasse mich treiben. Vom Leben.

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Was bisher geschah…

Irgendwie hört sich der Titel an, wie der Anfang einer neuen Serie, einer neuen Staffel – und vielleicht ist es auch (wieder einmal) ein Anfang einer neuen Staffel meines Lebens.

In den letzten Wochen und Monaten ist so viel passiert, dass ich gar nicht weiß wo oben und unten ist. Kennt ihr das Gefühl, der Boden wird euch entrissen? Ihr habt keinen Untergrung mehr, auf dem sich eure Füße befinden können. Das Einzige was bleibt, sind Menschen Dinge und Orte, an die man sich klammert – um nicht zu fallen. Bis der Boden, wie ganz von allein, nach und nach wieder auftaucht. Zuerst ganz dünn, wie ein Teich, der zu Eis gefriert und immer wieder durchbricht. Aber so langsam nimmt das Ganze wieder Substanz an, und man kann aufatmen.

Trotzdem bin ich dankbar für all die „Downs“, die ich hatte, denn ich weiß,  mich die Momente stärker machen 🙂 – also genung gejammert.

Falls es der ein oder andere mitbekommen hat, habe ich mich für einen neuen Studiengang entschieden, da ich unzufrieden mit meinem vorherigen war. Es fühlt sich toll an, etwas zu studerieren, was einen wirklich interessiert  :D.

Ich versuche demnächst wieder mehr content zu bringen und hoffe ihr lest trotz langer Pause weiterhin mit :).

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xoxo, Nastya

 

Monatsrückblick August

genossen & gereist: Eine Auszeit bei meiner Freundin Nora in Lüneburg mit einem darauffolgenden Urlaub in Ägypten mit Lisa. Den Sonnenuntergang im Urlaub, jeden Tag. Das Meer, die 39°- ja ich hab‘ es geliebt! Das „Ins‘ Meer rennen“ und reinhüpfen. Auch habe ich es soooooo genossen mit Lisa Hand in Hand während unserer Schnorcheltour vom Schiff ins Meer zu springen und es gefühlt 10x zu wiederholen.

gelacht: ganz ganz viel über Missgeschische und Pechsträhnen im Urlaub. Ganz viel über mich selbst. Und Am Ende des Monats mit einer Freundin im Umzugswagen, da wir hinten ohne Licht im Transporter saßen und uns vorkamen wie osteuropäische Prostituierte.

geweint: Die Ein oder Andere Träne vergossen wegen einer Schleimbeutelentzündung am Knie, weil sich das Ganze den kompletten Monat über gezogen hat, bis ich erst nach 4 Wochen eine Punktion bekam.

gegrübelt: Ich habe mein Studium abgebrochen und anfangs total viele Absagen von den neuen Unis bekommen, was mich echt zur Verzweiflung antrieb. Bis ich endlich einen Studiengangswechsel durchführen konnte und dieser genehmigt wurde.

trainiert: Training stand diesen Monat ausnahmsweise Mal nicht im Vordergrung, da mein Knie mich zu einer Zwangspause tyrannisierte, und ich im Urlaub auch noch eine miese Erkältung abbekam – und wenn ich trainiert habe, dann nur Oberkörper :-D.

getrunken: Ich bin ein absoluter Kaffee-Freak. Diesen Monat habe ich es so RICHTIG genossen, den Kaffee zu trinken und ihn in unterschiedliches Cafes ausprobiert, diesen Monat war ich wieder vermehrt im Cafe Zweitwohntsitz in Potsdam.

gegessen: Die Snickerstorte im Cafe Rosenberg in Potsdam, welch Schmaus!  (übrigens, jemand Interesse an einem Cafe-Guide aus Potsdam??)

getanzt: In Ägypten auf dem Schiff mit einem Ägypter, der mir Bauchtanz beigebracht hat.

geschrieben: In diesem Monat habe ich es wieder total genossen mein Tagebuch mit langen emotionalen Texten zu füllen, wenn mich was beschäftigte.

gelesen: so,so viel! Ich hab den Monat komplett ausgekostet, was das Lesen angeht.  Lisa hatte ihren halben Koffer voll mit Büchern, die wir alle aufgesaut haben :-D. Die Titel weiß ich leider nicht mehr, aber die Genres bewegten sich zwischen Liebe, Thriller, Schnulziger Romanze und erneut Thriller 😀

geschleppt: Zu guter Letzt bin ich Ende diesen Monats umgezogen und wie manche von euch wissen, ist das auch mit etwas Arbeit verbunden. Wir hatten zum Glück ganz tolle Hilfe von guten Freunden und haben geschleppt was das Zeug hält.