Ich will, ich will, ich will….

Ganz oft ertappe ich mich dabei, mehr zu wollen. Gierige Hände, sie schnappen nach allem was sie kriegen, schätzen nicht was sie haben, wollen mehr.

Der Kopf vergleicht sich ständig mit Mitmenschen, natürlich mit denen, denen es „besser“ geht – zumindest in meinen Augen. Besser? Nur materiell. Und dann klatsch ich mein Hirn jedes Mal auf den Boden der Tatsachen- Mädchen, dir gehts gut. Mehr als das!

Wir sind unzufrieden mit dem was wir haben, wollen mehr, schätzen nicht den Moment, der doch eigentlich so schön ist, man ihn eigentlich genießen müsste. Stattdessen denken wir an das nächste Jahr, den nächten Monat, statt im Hier und Jetzt den Moment zu zelebrieren.

Und jedes Mal wenn ich mich dabei ertappe, wie ich mehr möchte – mehr Geld, mehr Reisen, noch mehr Geld – noch mehr Reisen … dann erinnere ich mich an drei Frauen auf Bali, die schwere Sachen schleppten, „Männerarbeit“ vollbrachten, total erschöpft waren und Mitleid mit MIR hatten, als ich gestolpert bin, mir geholfen haben.  Und in diesem Moment bin ich so dankbar. Dankbar für das, was ich habe.

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Ägyptische Abenteuer

Ich sitze überfordert vor meinem Koffer – ich meine Hallo ? Ein Koffer? Kein Backpacker-Rucksack,  kein Handgeäck Rucksack. Ich darf ganze 20 kg mitnehmen – ist das zu fassen? Zum Glück ist mein Koffer nicht ganz so groß, sodass auch nicht mein gesamter Kleiderschrank Platz finden würde.

Es passiert was ganz außergewöhnliches, ich fliege mit einer super guten Freundin nach Ägypten, Pauschalurlaub, All Inclusive. Das bin mal so gar nicht ich, und auch diesmal hab ich die Vorteile des Reisens so richtig wahrgenommen, gemerkt, dass mir das Reisen lieber ist, als der Pauschalurlaub im Hotel (dazu bald mehr).

DIesmal wollten wir was ganz entspanntes, 1 Woche richtig abchillen, keine Probleme an sich ranlassen, nur die Meeresbrise und das gute Essen einatmen.

Wenn ihr nach Ägypten reist braucht ich entweder einen Reisepass, oder ein Passfoto für das Visum,das vor Ort beatragt wird und ca. 22 Euro kostet.

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Wir wohnten im Hotel Lotus Bay Beach in Safaga, ca. 1 Stunde entfernt von Hurghada. Die Anlage ist schon etwas veraltet und heruntergekommen, das „Bad“ war verschimmelt, kein Föhn- alles ein wenig anders, als beschrieben :-D.  Das Essen war zu 90 % kalt, ich weiß nicht, was da genau falsch lief. Wir ließen uns nicht beirren und genossen den Strand, der wirklich wunderschön war.

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Bis mich die Erkältung einholte , wir beide Magenprobleme bekamen, meine Fruendin von einer Feuerkoralle gestochen wurde und meine Schleimbeutelentzündung am Knie so Probleme machte, dass ich eine Spritze von einem Ägypter in einer kleinen Kammer in den Arsch bekam – so, das hätten wir dann auch mal abgehackt :-D.

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Aber, das ist das Schöne an Urlaub mit den besten Freunden – man lässt sich nicht beirren, die schlechte Laune ist wie weggeblasen, sie war nicht einmal da. Sie hatte keine Chance durchzudringen, das Einzige was blieb war die Selbstironie – und das in vollen Zügen.

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Empfehlen kann ich euch definitiv eine Schifffahrt.

Wir lernten einen Typen aus Stuttgart kennen, der ursprünglich aus Ägypten kommt. Mit ihm und einer kleinen Gruppe von insgesamt 12 starteten wir am nächsten Tag eine Schnorcheltour zu den 7 Säulen und zu einer Insel.

Bisher habe ich in Thailand, Indonesien und Israel geschnorchelt – das jedoch jedes Mal von einem kleinen Boot aus. Diesmal befanden wir uns auf einem großen Schiff und es war ein atemberaubendes Gefühl, von der Spitze des Schiffs in den Abgrund zu springen, Salzwasser in den Augen, die Endorphine im Blut, der Wunsch es direkt zuwiederholen – da waren die Probleme wie weggeblasen.

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Ob ich noch einmal nach Ägypten fliegen würde ? Ja, irgendwan Mal bestimmt, jedoch nicht mehr in dieses Hotel. Wobei mich ja ’ne Wandertour durch Ägypten mehr reizen würde :-D.

 

 

 

 

 

Burgerheart Leipzig Review

Am Samstag hatte ich das Vergnügen einen tollen Tag in Leipzig zu verbringen.

Wer mich auch nur ansatzweise kennt, weiß, dass ich ich begnadeter Burgerfanatiker bin. So landete ich auch diesmal, nach einem erfolgreichen Sightseeing-Trip in einem Burgerlokal, diesmal im „Burgerheart“.

Optisch verdient das Lokal schon mal definitiv einen Pluspunkt, bei warmen Sommertemperaturen kann man genüsslich eine Schorle draußen in der Sonne trinken und die Burgerkreationen ausprobieren.

Bei den Brotsorten kann man zwischen Brioche, Lauge, Sesam oder Vollkon wählen.

Ich entschied mich für den New York Chili Cheese Burger mit Lauge und teilte die Chili Fries mit meiner reizenden Begleitung und natürlich dürfen Süßkartoffel Pommes nicht fehlen!

Das Laugenbrötchen kann ich definitiv empfehlen, vor allem, da selten Lauge als Burgervariation angeboten wird. Auch die Süßkartoffel Pommes sind ihre Bissen wert :-). Nur bei den Chili Fries muss ich ein paar Minuspunkte verteilen, da sie leider nicht scharf waren und auch der Käse nicht zu den Pommes passte.

Ansonsten kann ich den Laden nur weiterempfehlen, sollte es euch nach Leipzig ziehen, dann stattet ihm unbedingt mal einen Besuch ab :-).

Das Summen der Bienen

Ich… denke zu viel nach, wäge zu viel ab.

Verdrehe Gedanken in meinem Gehirn, bis die Zweifel mich anfangen aufzufressen, ich sie nicht mehr eliminieren kann, sie Kontrolle über mich ergreifen.

Ein Bienenvolk kreist über meinem Kopf, und ich höre ständig dieses summen, ganz leise und schwach fängt es an, bis die Bienen laut im Takt summen: „Mach es nicht“- schreien sie mir, die andere Hälfte schreit“Mach es“.

Ich denke zu viel nach, wäge zu viel ab.

Doch nach außen hin bin ich entschlossen, keine Träne ist geflossen.

Also pack‘ ich meinen Mut,

Mama zieht vor mir den Hut.

Packe meine 7 Sachen,

und werd‘ es einfach machen.

 

Ein Auszug aus meinem Tagebuch

 

 

Low Carb Pancakes – Rezept

DSCN0007Wer hat Lust auf leckere gesunde Lowcarb-Pancakes?

Für alle Leckermäulchen gibts hier das easy peasy Rezept 🙂

 

Zutaten:

  • 1 Ei, 2 Eiklar
  • 50 gr. Kokosmehl
  • 30 gr. Proteinpulver
  • 1 Prise Backpulver
  • Flavedrops
  • Sojayoghurt/Quark
  • optional: Obst, Erdnussbutter, …

 

Zubereitung:

Alles miteinander mixen und auf mittlerer Hitze golbraun braten, bis sich kleine Bläschen auf den Pancakes bilden 🙂 (vergesst das Öl zum braten nicht, ich nehme immer Kokosöl).

Für die Creme:

Sojayoghurt mit 1TL Kokosmehl und Vanille Flavedrops mischen, dann die Pancakes damit bestreichen

 

 

 

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Weekend up market in Russia

On Monday I visited the „Dacha na kirovke“ in Russia, Chelyabinsk. When I first came in my old hometown I was quite disappointed about the difference of development in Germany vs. Russia. Everyone who crossed my way ws shocked about being tattoed as a girl/young woman. It was just a very different feeling than in Berlin. Then my cousin took me to the „weekend up market“ on the „Kirovka“. It is a small market with different merchants, the entrance costs 50rub. (=0,78Euro). It was a really nice and hip atmosphere with many young people being around .

Most of the things on the market were selfmade, for example rings, chains, bracelets. You also can find watches, shirts aaand of coure selfmade cupcakes, coffee and peanut butter :-).

vk : https://vk.com/weekendupmarket

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Ich packe meinen Koffer …

… und nehme mit ?

Erinnert ihr euch an das Spiel, das man immer in der Schule in einem Stuhlkreis gespielt hat? „Ich packe meinen Koffer und nehme mit: Meinen Kulturbeutel, 2 Paar Jeans, ein Kleid, meine schönsten Schuhe …“

Manchmal gerät bei dem Spiel etwas in Vergessenheit, manchmal überspringt man Dinge. Wie fange ich diesmal an ? Ich packe meinen Koffer und nehme mit:

  • ein großes Stück Mut, der mich dazu bringt, Menschen zu treffen, auf die ich schon so lange gewartet habe.
  • Aufregung bis in die Fingerspitzen
  • Kribbeln am ganzen Körper
  • Unentschlossenheit
  • Unsicherheit
  • einen halben Koffer Geschenke
  • Pralinenschachteln für meine Omas
  • Neugier

 

Was packt man in einen Koffer, wenn man in seine Heimatstadt reist, die man das letzte Mal besucht hat, als man 12 Jahre alt war? Vielleicht etwas schickes zum Anziehen, damit man den Verwandten stolz seine Verwandlung präsentiert :-D. Auf jeden Fall eine Fotokamera, um die schönsten Momente zu dokumentieren, ach ja.. da fällt mir auf : die hab ich in der Packliste vergessen.
Doch so ist es nun mal beim „Ich packe meinen Koffer und nehme mit“-Spiel – so einiges gerät in Vergessenheit.

 

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