Ein Knopf auf den Lichtschalter

Unzählige Tränen, die ich vergossen habe.

Wütend, schreiend, hilflos. Hilfe, kann mir jemand helfen? Kann mich jemand aus diesem Horrorfilm herausholen, den Knopf ausschalten, mich wieder zurück in die Realität bringen? Kann bitte jemand den Lichtschalter drücken und mir sagen: beruhige dich, es war nur ein Alptraum. Alles wird wieder gut, du hast nur schlecht geträumt. Leg dich wieder hin und träum von einem Blumenfeld, du mitten drin, umgeben von unzähligen Rosen und Orchideen, alles ist bunt und blüht.

Also drückt ihn bitte jemand, den Lichtschalter?

Doch es geschieht nichts, es bleibt dunkel, die Finsternis kommt inner näher und ich begreife: Es war kein Alptraum, ich befinde mich mitten drin und keiner wird mich jemals herausholen können. Außer eine Person, die wichtigste. Die Person, die immer da ist und zum Schluss doch alles auf die Reihe bekommt. Ich schaue in den Spiegel, diese Person guckt mich an und signalisiert mir: Du schaffst das, was uns nicht umbringt macht uns stärker (sorry, mein Lieblingsspruch).

Endlich stehe ich auf, drücke selbst den Lichtschalter, die Sonne blendet mich und ich lasse mich treiben. Vom Leben.

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Was bisher geschah…

Irgendwie hört sich der Titel an, wie der Anfang einer neuen Serie, einer neuen Staffel – und vielleicht ist es auch (wieder einmal) ein Anfang einer neuen Staffel meines Lebens.

In den letzten Wochen und Monaten ist so viel passiert, dass ich gar nicht weiß wo oben und unten ist. Kennt ihr das Gefühl, der Boden wird euch entrissen? Ihr habt keinen Untergrung mehr, auf dem sich eure Füße befinden können. Das Einzige was bleibt, sind Menschen Dinge und Orte, an die man sich klammert – um nicht zu fallen. Bis der Boden, wie ganz von allein, nach und nach wieder auftaucht. Zuerst ganz dünn, wie ein Teich, der zu Eis gefriert und immer wieder durchbricht. Aber so langsam nimmt das Ganze wieder Substanz an, und man kann aufatmen.

Trotzdem bin ich dankbar für all die „Downs“, die ich hatte, denn ich weiß,  mich die Momente stärker machen 🙂 – also genung gejammert.

Falls es der ein oder andere mitbekommen hat, habe ich mich für einen neuen Studiengang entschieden, da ich unzufrieden mit meinem vorherigen war. Es fühlt sich toll an, etwas zu studerieren, was einen wirklich interessiert  :D.

Ich versuche demnächst wieder mehr content zu bringen und hoffe ihr lest trotz langer Pause weiterhin mit :).

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xoxo, Nastya

 

Das Summen der Bienen

Ich… denke zu viel nach, wäge zu viel ab.

Verdrehe Gedanken in meinem Gehirn, bis die Zweifel mich anfangen aufzufressen, ich sie nicht mehr eliminieren kann, sie Kontrolle über mich ergreifen.

Ein Bienenvolk kreist über meinem Kopf, und ich höre ständig dieses summen, ganz leise und schwach fängt es an, bis die Bienen laut im Takt summen: „Mach es nicht“- schreien sie mir, die andere Hälfte schreit“Mach es“.

Ich denke zu viel nach, wäge zu viel ab.

Doch nach außen hin bin ich entschlossen, keine Träne ist geflossen.

Also pack‘ ich meinen Mut,

Mama zieht vor mir den Hut.

Packe meine 7 Sachen,

und werd‘ es einfach machen.

 

Ein Auszug aus meinem Tagebuch