Was bisher geschah…

Irgendwie hört sich der Titel an, wie der Anfang einer neuen Serie, einer neuen Staffel – und vielleicht ist es auch (wieder einmal) ein Anfang einer neuen Staffel meines Lebens.

In den letzten Wochen und Monaten ist so viel passiert, dass ich gar nicht weiß wo oben und unten ist. Kennt ihr das Gefühl, der Boden wird euch entrissen? Ihr habt keinen Untergrung mehr, auf dem sich eure Füße befinden können. Das Einzige was bleibt, sind Menschen Dinge und Orte, an die man sich klammert – um nicht zu fallen. Bis der Boden, wie ganz von allein, nach und nach wieder auftaucht. Zuerst ganz dünn, wie ein Teich, der zu Eis gefriert und immer wieder durchbricht. Aber so langsam nimmt das Ganze wieder Substanz an, und man kann aufatmen.

Trotzdem bin ich dankbar für all die „Downs“, die ich hatte, denn ich weiß,  mich die Momente stärker machen 🙂 – also genung gejammert.

Falls es der ein oder andere mitbekommen hat, habe ich mich für einen neuen Studiengang entschieden, da ich unzufrieden mit meinem vorherigen war. Es fühlt sich toll an, etwas zu studerieren, was einen wirklich interessiert  :D.

Ich versuche demnächst wieder mehr content zu bringen und hoffe ihr lest trotz langer Pause weiterhin mit :).

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xoxo, Nastya

 

Monatsrückblick August

genossen & gereist: Eine Auszeit bei meiner Freundin Nora in Lüneburg mit einem darauffolgenden Urlaub in Ägypten mit Lisa. Den Sonnenuntergang im Urlaub, jeden Tag. Das Meer, die 39°- ja ich hab‘ es geliebt! Das „Ins‘ Meer rennen“ und reinhüpfen. Auch habe ich es soooooo genossen mit Lisa Hand in Hand während unserer Schnorcheltour vom Schiff ins Meer zu springen und es gefühlt 10x zu wiederholen.

gelacht: ganz ganz viel über Missgeschische und Pechsträhnen im Urlaub. Ganz viel über mich selbst. Und Am Ende des Monats mit einer Freundin im Umzugswagen, da wir hinten ohne Licht im Transporter saßen und uns vorkamen wie osteuropäische Prostituierte.

geweint: Die Ein oder Andere Träne vergossen wegen einer Schleimbeutelentzündung am Knie, weil sich das Ganze den kompletten Monat über gezogen hat, bis ich erst nach 4 Wochen eine Punktion bekam.

gegrübelt: Ich habe mein Studium abgebrochen und anfangs total viele Absagen von den neuen Unis bekommen, was mich echt zur Verzweiflung antrieb. Bis ich endlich einen Studiengangswechsel durchführen konnte und dieser genehmigt wurde.

trainiert: Training stand diesen Monat ausnahmsweise Mal nicht im Vordergrung, da mein Knie mich zu einer Zwangspause tyrannisierte, und ich im Urlaub auch noch eine miese Erkältung abbekam – und wenn ich trainiert habe, dann nur Oberkörper :-D.

getrunken: Ich bin ein absoluter Kaffee-Freak. Diesen Monat habe ich es so RICHTIG genossen, den Kaffee zu trinken und ihn in unterschiedliches Cafes ausprobiert, diesen Monat war ich wieder vermehrt im Cafe Zweitwohntsitz in Potsdam.

gegessen: Die Snickerstorte im Cafe Rosenberg in Potsdam, welch Schmaus!  (übrigens, jemand Interesse an einem Cafe-Guide aus Potsdam??)

getanzt: In Ägypten auf dem Schiff mit einem Ägypter, der mir Bauchtanz beigebracht hat.

geschrieben: In diesem Monat habe ich es wieder total genossen mein Tagebuch mit langen emotionalen Texten zu füllen, wenn mich was beschäftigte.

gelesen: so,so viel! Ich hab den Monat komplett ausgekostet, was das Lesen angeht.  Lisa hatte ihren halben Koffer voll mit Büchern, die wir alle aufgesaut haben :-D. Die Titel weiß ich leider nicht mehr, aber die Genres bewegten sich zwischen Liebe, Thriller, Schnulziger Romanze und erneut Thriller 😀

geschleppt: Zu guter Letzt bin ich Ende diesen Monats umgezogen und wie manche von euch wissen, ist das auch mit etwas Arbeit verbunden. Wir hatten zum Glück ganz tolle Hilfe von guten Freunden und haben geschleppt was das Zeug hält.

Ägyptische Abenteuer

Ich sitze überfordert vor meinem Koffer – ich meine Hallo ? Ein Koffer? Kein Backpacker-Rucksack,  kein Handgeäck Rucksack. Ich darf ganze 20 kg mitnehmen – ist das zu fassen? Zum Glück ist mein Koffer nicht ganz so groß, sodass auch nicht mein gesamter Kleiderschrank Platz finden würde.

Es passiert was ganz außergewöhnliches, ich fliege mit einer super guten Freundin nach Ägypten, Pauschalurlaub, All Inclusive. Das bin mal so gar nicht ich, und auch diesmal hab ich die Vorteile des Reisens so richtig wahrgenommen, gemerkt, dass mir das Reisen lieber ist, als der Pauschalurlaub im Hotel (dazu bald mehr).

DIesmal wollten wir was ganz entspanntes, 1 Woche richtig abchillen, keine Probleme an sich ranlassen, nur die Meeresbrise und das gute Essen einatmen.

Wenn ihr nach Ägypten reist braucht ich entweder einen Reisepass, oder ein Passfoto für das Visum,das vor Ort beatragt wird und ca. 22 Euro kostet.

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Wir wohnten im Hotel Lotus Bay Beach in Safaga, ca. 1 Stunde entfernt von Hurghada. Die Anlage ist schon etwas veraltet und heruntergekommen, das „Bad“ war verschimmelt, kein Föhn- alles ein wenig anders, als beschrieben :-D.  Das Essen war zu 90 % kalt, ich weiß nicht, was da genau falsch lief. Wir ließen uns nicht beirren und genossen den Strand, der wirklich wunderschön war.

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Bis mich die Erkältung einholte , wir beide Magenprobleme bekamen, meine Fruendin von einer Feuerkoralle gestochen wurde und meine Schleimbeutelentzündung am Knie so Probleme machte, dass ich eine Spritze von einem Ägypter in einer kleinen Kammer in den Arsch bekam – so, das hätten wir dann auch mal abgehackt :-D.

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Aber, das ist das Schöne an Urlaub mit den besten Freunden – man lässt sich nicht beirren, die schlechte Laune ist wie weggeblasen, sie war nicht einmal da. Sie hatte keine Chance durchzudringen, das Einzige was blieb war die Selbstironie – und das in vollen Zügen.

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Empfehlen kann ich euch definitiv eine Schifffahrt.

Wir lernten einen Typen aus Stuttgart kennen, der ursprünglich aus Ägypten kommt. Mit ihm und einer kleinen Gruppe von insgesamt 12 starteten wir am nächsten Tag eine Schnorcheltour zu den 7 Säulen und zu einer Insel.

Bisher habe ich in Thailand, Indonesien und Israel geschnorchelt – das jedoch jedes Mal von einem kleinen Boot aus. Diesmal befanden wir uns auf einem großen Schiff und es war ein atemberaubendes Gefühl, von der Spitze des Schiffs in den Abgrund zu springen, Salzwasser in den Augen, die Endorphine im Blut, der Wunsch es direkt zuwiederholen – da waren die Probleme wie weggeblasen.

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Ob ich noch einmal nach Ägypten fliegen würde ? Ja, irgendwan Mal bestimmt, jedoch nicht mehr in dieses Hotel. Wobei mich ja ’ne Wandertour durch Ägypten mehr reizen würde :-D.

 

 

 

 

 

Wie ein Luftstrom

Was ist, wenn es Liebe ist?  Und was ist eigentlich Liebe? Ist sie überhaupt zu definieren?

Wie ein Luftstrom, eine starke Brise strömt sie auf dich zu, du kannst dich kaum halten, lässt dich mitziehen, wirbelst herum, fällst, stehst wieder auf. Dann folgt das schwere Atmen, deine Gehirnzellen stehen still – dein Herz arbeitet auf Hochtouren. Und es weiß nicht wohin, es weiß nicht wo links oder rechts ist, wo oben oder unten ist, was falsch oder richtig ist. Aber eins weiß es, die Liebe blebt und kommt, wie ein Windstoß, ein Luftzug, ein Hauch von Brise. Sie dreht und wendet sich um dich, bis sie fort weht, an einen anderen Ort, den du garnicht erahnen möchtest. Von dem du dich vielleicht sogar gefürchtet hast, in deinen Alpträumen, in den schlimmsten schwarzen Nächten hast du davon geträumt und es doch wieder beiseite geschoben, hinweg mit den Gedanken.  Und du fragst dich, ob es das war. Ob sie weggeht, nie wiederkommt, dich alleine tappeln lässt im Dunkeln. Du fragst dich, ob dich erneut ein Luftstrom packen wird, diese ganz bestimmte Brise, das Prickeln, die roten Wangen. Und vielleicht, ja vielleicht muss man abschließen, das Buch zuklappen. Dem Kapiten endgültig ein Ende setzen. Auf Reset drücken, und einen Neuanfang wagen.

Desinteresse

Wir sitzen in einem Café. Der heiße Cappucchino in meinen Händen zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Ich bin glücklich, höre ihr zu. Was es Neues gibt, der & die hatten was. Beziehungsprobleme. Stress mit der Uni. Probleme hier, Probleme da. Ich höre aufmerksam zu, überlege mir, was man dagegen machen könnte. Gebe meinen Rat. Sie spricht weiter. Ununterbrochen. Keine Nachfrage. Weiterlesen „Desinteresse“

Was ich in 22 Jahren gelernt habe

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xoxo

Jedes Jahr verändern wir uns aufs Neue, werden älter, reifer, selbstbewusster. Ein blöder Kommentar bringt einen nicht mehr so sehr aus der Bahn, wie er es noch vor 2 Jahren tat. Wir wachsen mit unseren Aufgaben. Dinge, die wir für unmöglich hielten und uns nicht zutrauten, machen wir nun mit links.

Was ich in meinen 22 Jahren gelernt habe? Weiterlesen „Was ich in 22 Jahren gelernt habe“