18 Jahr- blühende Blumen im Haar

 

Schau dich an:

18 Jahr

Blühende Blumen im Haar.

Prächtige, volle Lippen

Wunderschöne Brüste, die wippen.

Ein Strahlen aus deinen smaragdgrünen Augen,

All’ die Frauen & Männer dir hinterherblicken und schnauben.

Ich schau mich an:

18 Jahr

Vergilbter Blumenkranz im Haar.

Dicke, breite Lippen

Die unförmigen Brüste, sie wippen.

Schaue an meinem Körper herab,

Zeichnen sich Spuren des Dönerkebabs.

 

Schau dich an:

30 Jahr

Haus und Auto zählen nun zu deinem persönlichen Hab und Gut

Du wirkst so glücklich in deiner langjährigen Ehe mit Helmut.

Die Zwillinge Rosie und Lara schwirren im Kreis um euch herum,

Dein Garten ist dein ganz persönliches Reisezentrum.

Ich schau mich an:

30 Jahr

Haus und Auto zählen nun zu meinem persönlichen Hab und Gut,

Jedoch ist es mir nie genug.

Helmut liegt neben mir im Bett

Doch fühl’ ich mich schon lang nicht mehr komplett.

Will was erleben, sehen und entdecken,

Nicht jedes mal immer nur einstecken.

Will raus aus meinem Garten fliehen,

Und nachts die Decken überziehen.

 

                                                           xoxo,nastygirl.

 

Ein Knopf auf den Lichtschalter

Unzählige Tränen, die ich vergossen habe.

Wütend, schreiend, hilflos. Hilfe, kann mir jemand helfen? Kann mich jemand aus diesem Horrorfilm herausholen, den Knopf ausschalten, mich wieder zurück in die Realität bringen? Kann bitte jemand den Lichtschalter drücken und mir sagen: beruhige dich, es war nur ein Alptraum. Alles wird wieder gut, du hast nur schlecht geträumt. Leg dich wieder hin und träum von einem Blumenfeld, du mitten drin, umgeben von unzähligen Rosen und Orchideen, alles ist bunt und blüht.

Also drückt ihn bitte jemand, den Lichtschalter?

Doch es geschieht nichts, es bleibt dunkel, die Finsternis kommt inner näher und ich begreife: Es war kein Alptraum, ich befinde mich mitten drin und keiner wird mich jemals herausholen können. Außer eine Person, die wichtigste. Die Person, die immer da ist und zum Schluss doch alles auf die Reihe bekommt. Ich schaue in den Spiegel, diese Person guckt mich an und signalisiert mir: Du schaffst das, was uns nicht umbringt macht uns stärker (sorry, mein Lieblingsspruch).

Endlich stehe ich auf, drücke selbst den Lichtschalter, die Sonne blendet mich und ich lasse mich treiben. Vom Leben.

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Was bisher geschah…

Irgendwie hört sich der Titel an, wie der Anfang einer neuen Serie, einer neuen Staffel – und vielleicht ist es auch (wieder einmal) ein Anfang einer neuen Staffel meines Lebens.

In den letzten Wochen und Monaten ist so viel passiert, dass ich gar nicht weiß wo oben und unten ist. Kennt ihr das Gefühl, der Boden wird euch entrissen? Ihr habt keinen Untergrung mehr, auf dem sich eure Füße befinden können. Das Einzige was bleibt, sind Menschen Dinge und Orte, an die man sich klammert – um nicht zu fallen. Bis der Boden, wie ganz von allein, nach und nach wieder auftaucht. Zuerst ganz dünn, wie ein Teich, der zu Eis gefriert und immer wieder durchbricht. Aber so langsam nimmt das Ganze wieder Substanz an, und man kann aufatmen.

Trotzdem bin ich dankbar für all die „Downs“, die ich hatte, denn ich weiß,  mich die Momente stärker machen 🙂 – also genung gejammert.

Falls es der ein oder andere mitbekommen hat, habe ich mich für einen neuen Studiengang entschieden, da ich unzufrieden mit meinem vorherigen war. Es fühlt sich toll an, etwas zu studerieren, was einen wirklich interessiert  :D.

Ich versuche demnächst wieder mehr content zu bringen und hoffe ihr lest trotz langer Pause weiterhin mit :).

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xoxo, Nastya

 

Monatsrückblick August

genossen & gereist: Eine Auszeit bei meiner Freundin Nora in Lüneburg mit einem darauffolgenden Urlaub in Ägypten mit Lisa. Den Sonnenuntergang im Urlaub, jeden Tag. Das Meer, die 39°- ja ich hab‘ es geliebt! Das „Ins‘ Meer rennen“ und reinhüpfen. Auch habe ich es soooooo genossen mit Lisa Hand in Hand während unserer Schnorcheltour vom Schiff ins Meer zu springen und es gefühlt 10x zu wiederholen.

gelacht: ganz ganz viel über Missgeschische und Pechsträhnen im Urlaub. Ganz viel über mich selbst. Und Am Ende des Monats mit einer Freundin im Umzugswagen, da wir hinten ohne Licht im Transporter saßen und uns vorkamen wie osteuropäische Prostituierte.

geweint: Die Ein oder Andere Träne vergossen wegen einer Schleimbeutelentzündung am Knie, weil sich das Ganze den kompletten Monat über gezogen hat, bis ich erst nach 4 Wochen eine Punktion bekam.

gegrübelt: Ich habe mein Studium abgebrochen und anfangs total viele Absagen von den neuen Unis bekommen, was mich echt zur Verzweiflung antrieb. Bis ich endlich einen Studiengangswechsel durchführen konnte und dieser genehmigt wurde.

trainiert: Training stand diesen Monat ausnahmsweise Mal nicht im Vordergrung, da mein Knie mich zu einer Zwangspause tyrannisierte, und ich im Urlaub auch noch eine miese Erkältung abbekam – und wenn ich trainiert habe, dann nur Oberkörper :-D.

getrunken: Ich bin ein absoluter Kaffee-Freak. Diesen Monat habe ich es so RICHTIG genossen, den Kaffee zu trinken und ihn in unterschiedliches Cafes ausprobiert, diesen Monat war ich wieder vermehrt im Cafe Zweitwohntsitz in Potsdam.

gegessen: Die Snickerstorte im Cafe Rosenberg in Potsdam, welch Schmaus!  (übrigens, jemand Interesse an einem Cafe-Guide aus Potsdam??)

getanzt: In Ägypten auf dem Schiff mit einem Ägypter, der mir Bauchtanz beigebracht hat.

geschrieben: In diesem Monat habe ich es wieder total genossen mein Tagebuch mit langen emotionalen Texten zu füllen, wenn mich was beschäftigte.

gelesen: so,so viel! Ich hab den Monat komplett ausgekostet, was das Lesen angeht.  Lisa hatte ihren halben Koffer voll mit Büchern, die wir alle aufgesaut haben :-D. Die Titel weiß ich leider nicht mehr, aber die Genres bewegten sich zwischen Liebe, Thriller, Schnulziger Romanze und erneut Thriller 😀

geschleppt: Zu guter Letzt bin ich Ende diesen Monats umgezogen und wie manche von euch wissen, ist das auch mit etwas Arbeit verbunden. Wir hatten zum Glück ganz tolle Hilfe von guten Freunden und haben geschleppt was das Zeug hält.

Ich will, ich will, ich will….

Ganz oft ertappe ich mich dabei, mehr zu wollen. Gierige Hände, sie schnappen nach allem was sie kriegen, schätzen nicht was sie haben, wollen mehr.

Der Kopf vergleicht sich ständig mit Mitmenschen, natürlich mit denen, denen es „besser“ geht – zumindest in meinen Augen. Besser? Nur materiell. Und dann klatsch ich mein Hirn jedes Mal auf den Boden der Tatsachen- Mädchen, dir gehts gut. Mehr als das!

Wir sind unzufrieden mit dem was wir haben, wollen mehr, schätzen nicht den Moment, der doch eigentlich so schön ist, man ihn eigentlich genießen müsste. Stattdessen denken wir an das nächste Jahr, den nächten Monat, statt im Hier und Jetzt den Moment zu zelebrieren.

Und jedes Mal wenn ich mich dabei ertappe, wie ich mehr möchte – mehr Geld, mehr Reisen, noch mehr Geld – noch mehr Reisen … dann erinnere ich mich an drei Frauen auf Bali, die schwere Sachen schleppten, „Männerarbeit“ vollbrachten, total erschöpft waren und Mitleid mit MIR hatten, als ich gestolpert bin, mir geholfen haben.  Und in diesem Moment bin ich so dankbar. Dankbar für das, was ich habe.

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