Was bisher geschah…

Irgendwie hört sich der Titel an, wie der Anfang einer neuen Serie, einer neuen Staffel – und vielleicht ist es auch (wieder einmal) ein Anfang einer neuen Staffel meines Lebens.

In den letzten Wochen und Monaten ist so viel passiert, dass ich gar nicht weiß wo oben und unten ist. Kennt ihr das Gefühl, der Boden wird euch entrissen? Ihr habt keinen Untergrung mehr, auf dem sich eure Füße befinden können. Das Einzige was bleibt, sind Menschen Dinge und Orte, an die man sich klammert – um nicht zu fallen. Bis der Boden, wie ganz von allein, nach und nach wieder auftaucht. Zuerst ganz dünn, wie ein Teich, der zu Eis gefriert und immer wieder durchbricht. Aber so langsam nimmt das Ganze wieder Substanz an, und man kann aufatmen.

Trotzdem bin ich dankbar für all die „Downs“, die ich hatte, denn ich weiß,  mich die Momente stärker machen 🙂 – also genung gejammert.

Falls es der ein oder andere mitbekommen hat, habe ich mich für einen neuen Studiengang entschieden, da ich unzufrieden mit meinem vorherigen war. Es fühlt sich toll an, etwas zu studerieren, was einen wirklich interessiert  :D.

Ich versuche demnächst wieder mehr content zu bringen und hoffe ihr lest trotz langer Pause weiterhin mit :).

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xoxo, Nastya

 

Lachen ist die beste Medizin

„Lachen ist die beste Medizin“ und „Humor ist wenn man trotzdem lacht“ also lach ich ziemlich oft über mich selbst. Zum Beispiel ist mir letztens die Haarbürste in die Kloschüssel gefallen und was blieb mir anderes übrig, als lauthals über mich selbst zu lachen, meine Tollpatschigkeit als etwas positives zu betrachten und über mich selbst zu schmunzeln.  Ich lache, nachdem ich gegen die Laterne knalle, da ich nichts besseres zu tun habe, als auf mein Handy zu starren. Ich gehe zum Paketshop, zeige meinen Ausweis, unterschreibe auf dem Display, dass ich mein Paket erhalten habe und verlasse wieder den Paketshop, ohne mein Paket. Ich fliege nach Bali, bei der Gepäckausgabe hängt ein schwarzer Bikini zwischen den Hunderten von Koffern. Wessen ausgefranster Bikini war das wohl? War ganz schön mitgenommen, das gute Teil. Halb zerrissen kämpte es um sein Überleben und alle schauten das Bekleidungsstück an, unterhielten sich darüber und lachten. Am liebsten wäre ich im Erdboden versunken, dann lachte ich über mich selbst. Kann ja nur mir passieren, denke ich mir da immer (Und meiner Freundin Svenja, sie ist genauso ein Tollpatsch wie ich).

Aber irgendwie sind diese Momente erlebnisreich, unvergesslich, und bringen uns zum lachen. Und das ist doch eigentlich das Entscheidende. Statt jedes Mal vor Scham im Erdboden zu versinken, sollten wir stolz und mit erhabenen Hauptes weitergehen, während uns die Klopapierrolle noch am Schuh hängt, und über uns selbst lachen. Denn „lachen ist die beste Medizin“.

 

1.

Lilly war noch nie abgeneigt gewesen, neue Abenteuer zu durchleben. In der Schule war sie immer eine der ersten, die für alles zu haben war. Sie organisierte den Einbruch ins Freibad in der Mondfinsternis, sie probierte Drogen mit ihren besten Freunden aus und musste die Nachwirkungen der Ecstasy-Pillen am eigenen Leib erfahren. Sie war ein Fan des Risikos und machte vor nichts und niemandem Halt. Abends begab sie sich in die Undergroundclubs der Stadt, tanzte im Vollrausch zu dröhnender Musik. Sie bewegte ihren Körper , als gäbe es keinen Morgen mehr. Ihr Körper war eins mit der Musik, wie auch an diesem Abend.

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